eTwinning Game Based Training Isernia

April 25, 2008 at 20:28 (E-Learning, Europa, Isernia, eTwinning, learning, lernen, social software) ()

iserniaSoeben komme ich aus Krems zurück. Der letzte Block des Seminars “Digital Game Based Learning” ging heute zu Ende. Warum lernen Menschen so schnell, wenn sie ein Computerspiel spielen? Was kann man davon für das Lehren in der Schule abschauen?

Das war meine wichtigeste Frage. Jetzt weiß ich viel darüber. Und vor allem, was hinter erfolgreichen Spielen steckt: enorm viel Entwicklungsarbeit und immer wiederkehrende Feedbackschleifen und Verbesserungen, die von den Benutzeren verlangt werden.

Prof. Michael Wagner und Dr. Doris Rusch haben uns die Welt der Computerspiele in exzellenten Vorträgen und unterhaltsamen Workshops eröffnet.

Parallel dazu - in einem vom bm:ukk geförderten Projekt - stelle ich meinen Schüler/innen in Isernia und Wien “Civilization IV” zur Verfügung. Die 12 Spieler/innen sollten so motiviert werden, online miteinander zu spielen und Italienisch und Deutsch (und wohl auch Englisch) zu kommunizieren.

Vom 7. - 15. April waren ich mit meinen Italienischschüler/innen aus Wien bei den e-Twinning Partnerschüler/innen in Isernia. Seit eineinhalb Jahren arbeiten die Jugendlichen gemeinsam in einer virtuellen Moodle Klasse. Heuer erstellen Sie einen Podcast.

Vom 3. bis 5. April nahm ich am eTwinning developement Workshop in Prag teil. Besonders freut es mich, dass die Idee, einen europäischen Moodle Kurs für eTwinning Basics und eTwinning Projekt Planung und Projektbegleitung bei Anne Gilleran und Thomans Maier großes Interesse geweckt hat.

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Karl Kraus, der Grubenhund und Web 2.0

März 22, 2008 at 16:47 (Information society, lernen, social software)

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Texte wie die folgenden machen mich immer ein wenig wütend:
“Die Verwirklichung unserer ‘Ahnung vom dem, was noch kommt’, lässt sich in unzähligen Internetplattformen betrachten. Medientheoretiker nennen den Kraus’schen Albtraum Web 2.0″
(Der Standard, 22. März 2008, Album A 2 ) und ” Sein (Kraus’) Zorn fordert eine Tugend ein (…) - Scham” (ebenda) oder “Wenn Sie welche in Ihrer Klasse haben, die alles blind glauben, was in Online-Nachschlagewerken wie Wikipedia steht, haben wir eine kleine Lektion für sie: Behauptungen im schicken Outfit ergeben noch keinen Wahrheitsgehalt.” ( aus dem Informatikserver “Kamelopedia oder Nonsense zum Nachschlagen“).

Wer blogged sollte sich schämen, seine eigene Meinung öffentlich zu äußern. Es könnten Fehler darin sein, es könnte die Naivität der Gedanken bloßlegen, es könnte… na was könnte es? Selbstdarstellung, öffentliches Nachdenken, kritisches - oder auch weniger kritisches posten kurzer Artikel und Aufsätze ist peinlich. Außer man hat einen bestimmten Grad an Akzeptanz, wissenschaftlichen Segen durch möglichst offizielle Stellen erreicht oder - am Besten - man weilt nicht mehr unter den Lebenden.

Ich plaudere gerne aus meiner Welt: Der Schule. Was ist peinlich. Der erste vor der Klasse vorgelesene Aufsatz (vom Lehrer vorher zensiert)? Das erste Referat? Der erste Auftritt vor einer öffentlichen Kommission bei der Matura? (Vielleicht sollt ich “der, die , das erste” einklammern.)

Solche “Peinlichkeiten” haben uns geprägt. Von klein auf wurde uns eingeimpft: Besser du machst den Mund nicht auf, es könnte peinlich sein.

Überall stehen Menschen (vielfach Lehrer) mit erhobenem Zeigefinger oder Rotstift und weisen dich in deine Schranken zurück.

Diese unsere Unsicherheit, der falsche Respekt vor (vermeintlichen) Autoritäten, die Angst für jeden kleinen Beistrichfehlter -geschweige denn Gedankenfehler (der dann aber meistens nicht erkannt wird) - “bestraft” zu werden. JederFehler ein Makel der Persönlichkeit. Besser längst Gesagtes einwandfrei reproduzieren als selbst laut zu denken.

Mit viel Mut habe ich viele “Peinlichkeiten” überwunden und fordere immer wieder meine eigenen Schüler/innen auf, zu schreiben, bloggen, sich vor ein Auditorium zu stellen und zu sprechen. Nur wer seine eigene Unsicherheit überwindet, sich mutig immer wieder der Kritik ausgesetzt, wird Schritt für Schritt besser und lernt aus den eigenen Fehlern. Mündiger Bürger sein heißt auch Zivilcourage haben und seine Meinung überzeugt vertreten. Und es heißt genauso, die Gedanken und Veröffentlichungen anderer Autoren kritisch zu betrachten und zu reflektieren.

Das will gelernt und geübt sein. Es gibt kein besseres Medium dazu als das Web 2.0. Warum soll ein Schüler nicht über seinen Hamster schreiben? Warum soll er nicht im Web 2.0 dann Texte anderer Tierliebhaber finden… lesen, schreiben, kritischer und besser  - ja vielleicht  Experte - werden?

Ich liebe Wikipedia, diese meist kritisierte, analysierte, sich ständig verbessernde und korrigierte Enzyklopädie. Ich lese manchmal schlampig in einer Tageszeitung und erzähle etwas fehlerhaft weiter…. und deshalb: ich glaube nicht alles was ich höre und lese. Wenn eine Information wichtig ist für mich, hinterfrage ich noch einmal und suche weitere Quellen. Und ob der Grubenhund unruhig ist oder nicht… Hoaxes und Grubenhunde machen uns sensibel für Falschmeldungen. Erheitern aber auch und regen zum Nachdenken an. Jeden von uns, seien wir ehrlich!

Entlarvend finde ich oft “gut gemeinte” Kritik an öffentlich präsentierten “Elaboraten”. Ich erinnere mich an eine Situation nach einem meiner Vorträge über internationale Projekte bei der letzten Moodle Tagung in Graz. Eine Zuhörerin “schleicht” sich nach dem Vortrag an mich heran. “Frau Kollegin, ich muss ihnen unbedingt etwas sagen… im französischen Zitat auf der letzten Folie ist ein Akzent falsch. Ich bin nämlich Französischlehrerin, das müssen sie unbedingt ausbessern.” Ich habe sie freundlich angelächelt und gesagt “Nein, das werde ich nicht tun”… und ich zitier hier nicht, was ich mir dachte… das wäre dann nämlich wirklich peinlich.

Hier noch ein wenig “Futter” zum Thema:

Der Grubenhunt, definiert bei Wikipedia
Der Grubenhund, ebenda!
Was sind Hoaxes?
Heise über die Fackel und das Bloggen.
News. orf.at zum Thema Kraus und Weblogs (imc Google Cache).

(Abb.:http://farm1.static.flickr.com/124/319606583_2771493711.jpg?v=0)

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Intercultural Life Long Learning : Vienna - Molise

Februar 20, 2008 at 12:47 (Europa, Isernia, eTwinning, learning)

id“Una rivoluzione ha bisogno di tempo per instaurarsi. “
( Lanza del Vasto)

Italiano:
Nel quadro di un seminario sul “Futuro della Cooperazione Europea nel Life Long Learning Programme” l’ufficio scolastico regionale per il Molise mi ha invitato a tenere un discorso ed un workshop a Campobasso ed Isernia su e-Twinning e progetti Europei che sostengono il dialogo e la cooperazione interculturale ed il cambio dei paradigmi dell’educazione.

Il dirigente scolastico dell’ ITCG “E. Fermi” di Isernia, Prof. Giancarlo Carmosino, ha organizzato i due incontri, che si sono tenuti il lunedi 11 a Campobasso e il martedi 12 ad Isernia, per circa 35 insenganti di scuole di vario ordine del Molise.
La Prof.ssa Maria Antonietta Carluccio, USR per il Molise, ha presentato il Life Long Learning Programme e ha spiegato gli scopi di progetti come eTwinning.

Io ho avuto la possibilità di parlare del cambio nell’ insegnamento verso un insegnamento centrato sullo studente e favorito dalla didattica di e-learning.
Abbiamo approffitato dell’ occasione per sperimentare il portale e-twinning e la piattaforma tecnologica (LMS o classe virtuale) “Moodle” (c) e ho potuto presentare progetti e-Twinning e parlare dei progetti Austriaci come eLSA, edumoodle e e-LISA Academy.

Sono rimasta impressionata dal grande interesse dei colleghi italiani e dal grande numero di progetti europei ed internazionali che offrono le scuole del Molise.

Deutsch:
Im Rahmen eines Seminars ” Dei zukunft der europäischen Zusammenarbeit im Life Long Learning Programmes” wurde ich vom Landesschulrate Molise (Italien) eingelanden, in Campobasso und in Isernia einen Vortrag und ein Workshop zum Thema “interkultureller Dialog”, eTwinng und neue Lehr- und Lernkulturen zu halten.

Der Direktor des ITCG “E. Fermi” di Isernia, Prof. Giancarlo Carmosino, hat die beiden Veranstaltungen, die am 11. und 12. Februar, für ca. 35 Lehrer aller Schultypen Molise stattgefunden haben, organisiert.

Prof.ssa Maria Antonietta Carluccio, Regionalbetreuerin für Molise, hat das il Life Long Learning Programme und eTwinning vorgestellt.

Ich hatte die Möglichkeit, über den Paradigmenwechsel in der Lehre zu schülerzentrierten Unterricht zu sprechen, besonders unter der Berücksichtigung der Möglichkeiten,wie e-Learning diesen Wandel unterstützen kann.

Wir haben die Möglichkeit genutzt, mit Moodle zu üben und ich konnte eTwinning Projekte und das österreichische eLSA Projekt und edumoodle und eLISA Academy als beispielgebende Initiativen vorstellen.

Ich war beeindruckt vm großen Interesse der italienischen Kolleg/innen und der Menge der europäischen Projekte, die Schulen aus Molise ihren Schüler/innen anbieten.

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eLSA Direktor/innen in Linz

Januar 13, 2008 at 13:35 (E-Learning)

elsadir

Am 10. und 11. Jänner haben wir, das eLSA - Bundesteam und MinR Stemmer, 65 eLSA-AHS- Direktor/innen und 12 Landesschulinspektor/innen zu einer eLSA Informationstagung nach Linz eingeladen.

eLSA ist seit 2002 zu einem Schlüsseprojekt im Unterrichtsministerium geworden und trägt unübersehbar zum Paradigmenwechsel in der österreichischen Bildungslandschaft bei.

Über das “Vehikel” e-Learning werden schülerzentriertes Lehren und Lernen, derEinsatz zeitgemäßer und den Schüler/innen vertrauterTechnnologien, individuelle Stärken der Schüler/innen, Team- und Vernetzungsarbeit unter Schüler/innen, Lehrer/innn und Schulen gefördert.

Vorträge der Projektleitung, Pädagogsiche Hochschule, eLISA Academy, IMST,
Universtität Klagenfurt waren der Rahmen der Tagung. Hauptsächlich wurde sie jedoch von den Dirketor/innen selbst getragen. In diversen Arbeitsgruppen herrschte intensiver Gedankenaustausch.
Ich bin überzeugt, dass etwas von der Aufbruchstimmung, wie sie schon bei der eLSA- Sommertagung in der Ramsau zu spüren ware, auch hier merkbar wurde.

Das gemütliche Hotel Steigberger mit seinen einladenden Seminarräumen und ein kleiner Abendessenausflug auf den Pöstlingsberg haben sicher die Kommunikation und
Kooperation gefördert.

eLSA Direkto/innen sind besondere Direktor/innen.
Es ist nicht selbstverständlich, sich auf ein derartiges Projekt einzulassen.
Ich bin aber überzeugt, dass gerade sie die Zeichen der Zeit erkennen und sie mit Hilfe von eLSA die Schulentwicklung vorantreiben.
Das zentrale Anliegen all dieser Direktor/innen ist die optimale Ausbildung und Betreuung der Schüler/innen. Diese sollten sich, unterstützt von egangierte Lehrer/innen, zukunftsorientiert, weltoffen, teamfähig, kommunikativ, selbstsicher, kompetent und eigenverantwortlich entwickeln und entfalten können.

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SNR oder “Wie wähle ich unter den 20 Sorten im Kühlregal das richtige Joghurt”?

Dezember 30, 2007 at 15:58 (ICT, Information society, social software)

joghurtEs ist immer nett mit Thomas zu plaudern / skypen: “Hi, du bist ja auch im Facebook! Und im Twitter!”

“Ja”, antwortet er und erzählt mir gleich ein wenig über Twitter (wo auch iAlja zu Hause ist … aber darüber und Second Life ein anderesmal!), und:
” Die sind recht erfolgreich geworden. sogar in CSI und anderen serien vorgekommen (twitter) und mit mtv habens irgendwas gmacht. stars twittern (statt bloggen) +g+
..twittern is halt vor allem für leut interessant die net ganze artikel bloggen wolln sondern nur 1-2 gedanken schnell niederschreiben und sharen wolln
…da added man dann so einen “twitter bot” in seine liste und wenn man dem ne message schreibt wird das gleich veröffentlicht..”

Wir reden über die Unzahl von Communities, in die man eingeladen wird. Die vielen Blogs… die Masse an interessanten, verwirrenden aber auch inhaltsleeren Informationen die überall auf uns warten. - Vielleicht wie diese hier? Wo will man mitmachen? Zum Glück bin ich kein Star! ;) Was sollte man nicht übersehen? In einer Community nur zu lesen und nichts beizutragen ist auch nicht sinnvoll…

Ich sage zu Thomas: “.. ja eh…aber wenn ich bedenke… was ICH mit Interesse lese, wieviele beiträge liegen in meinem RSS feedreader.. unglesen … und ich will die welt nicht mit nonsense überschwemmen ;)”

Er antwortet:”gibt eh ur arges signal to noise verhältnis jetzt wo jeder hans wurst publishen kann +g+ …
jetzt is publishen nimma so wichtig sondern filtern und so scouts die durchs web surfen und das wertvolle sammeln.” (Anm.: z.B. digg)

signal to noise verhältnis, SNR - signal to noise ratio:
Mir gefällt dieser Ausdruck, den man für so viele Bereich anwenden kann. Thomas erklärt mir den Ausdruck anhand einer kleinformatigen (wenig Signal, viel “Nois” ;… also “viel Lärm und Nichts”) und einer großformatigen (viel Singnal, wenig “Nois” ;) ) österreichischen Tageszeitung.

“Übrigens, Thomas… kennst du Friebe/Lobo: Wir nennen es Arbeit? - die digitale Bohème… ich habs als Hörbuch” .
Thomas: “.. kennst du Senduit?” Ich: “Na klar!” ;)

Happy New year!!

Einige Communities u.ä. (lebende und “tote” meinerseites) aus dem Kühlregal:
facebook, studivz, classroom 20, netlog, myspace, spaces, xing, twitter, linkedin, claimid, zicki….
Bildquelle:
http://farm1.static.flickr.com/53/152583350_3d40891e35_m.jpg

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ELSE trifft eLSA und ELISA

Dezember 15, 2007 at 10:19 (E-Learning)

nwsElf motivierte eLehrer/innen aus der Schweiz (Aarau, Aargau) besuchten uns letzte Woche. Andy Schär und Kolleg/innen der Pädagogischen Fachhochschule Nordwestschweiz und Lehrer/innen einer ELSE Schule, d.h. einer Schule im Kanton, wo - ähnlich wie bei unserem eLSA Projekt - eLearning implementiert wird, waren Gäste der eLSA Schulen Erlgasse und Purkersdorf.

Der Schwerpunkt ihres Interesses liegt am eLSA Projekt und vor allem an unseren Methoden der Lehrerfortbildung. Wir konnten ihnen in den Räume der e-LISA Academy ausführlich darüber berichten.

Wir freuen uns am regen Interesse und haben auch überregionale Zusammenarbeit ins Auge gefasst.

Andy Schär hat uns zwei interessante Projekte vorgestellt, die vor allem für den Volksschulbereich und den Sekundarstufenbereich I sehr interessant sind: Mymoment und Minibooks.

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Quando gli incontri virtuali diventano reali! II

Dezember 9, 2007 at 22:04 (E-Learning, Europa, Isernia, Italia, Wien, eTwinning)

iswifotoDal 2 all’ 8 dicembre 15 dei nostri partner di Isernia del progetto e-twinning sono venuti a trovarci a Vienna.

Per un anno i miei studenti e quelli di Isernia si si conoscono ” online” , perchè lavorano insieme in una classe virtuale (moodle).

Vedete tutto, che abbiamo visitato e visto insieme sulla nostra mappa google. Ma manca una cosa importante: La fabbrica di birra di Ottakring.

Era una settimana splenida per tutti quanti. Grazie ai colleghi di Isernia: Dino e Daniela, grazie al preside dell’ ITEF, Giancarlo Carmosino, che e venuto a trovarci per tre giorni e anche grazie alla mia collega Brigitte Schedl.

Guardate le foto!

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Interpädagogika 2007 Salzburg

November 25, 2007 at 18:16 (E-Learning)

 

Interpäd Linz08Vom 22. bis 24. November 2007 fand in Salzburg die Interpädagogika 2007 statt.

Ich selbst hatte am Freitag “eLSA -Dienst”, gemeinsam mit Gabi Jauk und acht ihrer eLSA Schüler/innen aus Zell am See. Die Kinder lockten interessierte Besucher/innen an, um ihnen mit begeisterter Überzeugungskraft eLSA und eLearning zu erklären.

Gleich ums Eck präsentierte sich einer unserer wichtigesten Partner, der ” education highway “. Dort feierten wir am Abend “10 Jahre eLISA-Academy” .

eLISA, die Schule für eLSA –Lehrer, wie ein Schüler aus Zell am See die Begriffe klar und eindeutig auf den Punkt brachte.

Besonders gefreut hat mich, dass ich mit MinR Mag. Helmut Stemmer die Laudatio für eLISA und das Team um Thomas Narosy halten durfte.

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zehntausend - ten thousand - diecimila

November 4, 2007 at 13:13 (Uncategorized)

10000

Wie bekommt man 10.000 Zugriffe auf seinen Blog? Naja, mit wirklich spannenden, allgemeinen Themen ist das sicher kein Problem. Ich führe hier wohl eher ein e-Learning-Veranstaltungs-Tagebuch, was nicht jeden hinter dem Ofen hervorholt. Ja- draußen ist es zeimlich kalt..
Und ich will hier auch verraten, welche Suchbegriffe mir hier so einige Zugriffe beschert haben: Villach und Sex.
Es gibt einen Blogeintrag, in dem in über das Buch von Frank Mc Court, Teacher Man, schreibe. Und ich erwähne, dass er meint, 15 jährige kann man mit den Themen Essen und Sex immer zum Reden bringen. Wobei das mit dem Sex in der Schule als Thema nicht so anzuraten sei…. uswusw.
Villach, siehe ICL.
Auch wenn der Titel meines Blogs für manche “Suchende” leider nicht hält, was er verspricht, so bekomme ich immerhin so manchen “Zusatzklick”. ;)

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Taipei 2007 - TANET and ICT in Taiwanese Schools

Oktober 30, 2007 at 13:17 (E-Learning, ICT, IKT, Teaching, learning, lehren, u-learning)

tiapeiEnglish:
From the 22nd to 27th of october my head of the Ministry of Education (Helmut Stemmer) and me were invited to pass a week in Taipei to meet “e-Learning” - collegues of the Taiwan Ministry of Education, to visit schools and universities and to take part at the TANET Conference.

My first intention of writing a diary every day was an illusion: We were busy all day long an even during the evenings: dinner - meetings and invitations with collegues (with the result of a nice souvenier of 4 kilos plus on my scales at home in Vienna) - and visiting sights as the 101 Tower or one of Taipei’s Night Markets.

Revue:
Monday: After a short sightseeing tour in Taipei in the morning, we were invited by Vice Director Mr. Han at the Computer Center of the Ministry of Education.
We discussed the White paper on digital education (Version 2007) and I was impressed by Ms. Ai-Pao Tu’s presentation on “Introduction to ICT Education in Taiwan” including the Six Major Learning Webs, and their characteristics (just to think about):

The major learning webs:

  • Life Education Learning Web
  • Humanities and Arts Learning Web
  • Nature and Ecology Learning Web
  • History and Culture Learning Web
  • Health and Medical Science Learning Web
  • Science Education Learning Web

The characteristics:

  • rich digital learning content
  • diverse presentation methods: animation, colored books, comics, bookmarks, videos..
  • fun teaching design: question orientated learning, game-based learning, virtual experiments, simulated animations…..
  • specielly-designed learning activities: creation fields, explorative learning, experience camps ecc.

We presented our Austrian eLSA Project.

At the Graduate Institute of Information and Computer Education of the National Taiwan Normal University we discussed teacher’s education and changes in teaching.

In the evening we were invited to a dinner by Mr. Pei-Lin Tsau ( Bureau of International Cultural and Educational Relations of the Ministry of Education) .

Monday, Wednesday:
TANET07
(Taiwan Academic Network) Conference. e-Education was one of the most important topics of this conference. We were invited to present Austrian projects on e-Learning during a workshop. We took part on several interesting discussions with representatives of the Taiwan Ministry of Education.

green learning

Thursday:
Green-e-Learning” in Taiwan
We visted the Geng Fang (Ilan) and “Jian An” Elemetary Schools, both schools in the countryside. The foucs of these schools for children aged 6 to 12 is ecology and to learn how to protect enivronment and nature. The pupils are used to work with litte tablet notebooks. We changed our experiences on students centered learning, teachers training and networking and implementing open source software.

concertFriday:
Jen Mei Elementary School” (Taichung) and Junior High School Hsinchu.
We were received with student’s concerts in both schools, visited the classrooms and had intensive discussions on teaching with our collegues.

We were deeply impressed by the hospitality at the schools and institutions.
These “seed” schools, of course outstanding expamles of a new teaching culture, are highly supported by the Taiwanese Ministry of Education.

See some impressions of our journey here: click

Deutsch:
15 Stunden Flugzeug , Ankunft um 8 Uhr früh, gleich Sightseeing mit unserer ständigen Belgeiterin Minna bis Mittag, und nach dem Mittagessen und zum ersten Mal 20 Minuten im Hotel das Arbeitsprogramm. Siehe Oben!

Die Themen waren so interessant, die Menschen so gastfreundlich und herzlich, dass die große Müdigkeit wie weggefegt war. Das Abendessen mit Kollegen aus dem Unterrichtsminsterium , der Universität und Lehrern (8 Leute) in klassischem chinesischen (taiwanesischen?) Ambiente, wird ein unvergessliches Erlebnis für mich bleiben: Nicht nur wegen meines Kampfes mit den Stäbchen und den “überraschenden Geschmäckern” des neungängigen Menues, sondern auch wegen der unglaublichen Heiterkeit und Kommunkationsfreudigkeit aller Beteiligten.

Dienstag, Mittwoch: TANET
Donnerstag und Freitag: die beeindruckenden Besuche von “Muster-” bzw.”Seed” Schools (eLSA??) rund um Taipei.
Strahlende aufgeweckte Kinder, junge motivierte Lehrer, Käferlarven im Laub und Hühnerzucht im Schulhof sind gleichwertig mit Lapotps in den Klassen. Ökologisches Denken in diesen “Schmetterlingsschulen” und umweltbewusstes Handeln gleich vor dem Klassenzimmer und ein Blick hinaus in die weite Welt mit Hilfe modernster Technologie, ist für die Kinder in diesen Schulen selbtverständlich. Es sind nur einige wenige Schulen, wo diese neuen Konzepte mit massiver Unterstützung des Unterrichtsministeriums umgesetzt werden können. Aber immer mehr Schulen und Lehrer erkennen die Zeichen der Zeit auch in Taiwan und unterstützen die Kinder beim Eintritt in die Welt der Wissengesellschaft… ohne Grenzen aber mit viel persönlicher Verantwortung.

Wir planen Zusammenarbeitund Kooperationen.

Hier einige Schlagwörter zur Erinnerung und Anregung:
* Technik * Methodik * Didaktik * Kultur * Content * Vernetzung * Geschichte * Demokratie * Kreativität * Offenheit * Teamarbeit * Lernumgebung * Ausstattung * Lehrerausbildung * Implementierung * Lehrpläne * Ängste * Internationalität * Neugier * green learning * Politik * Menschenfreundlickeit * …

Am Montag Nachmittag beim Tee wurde ein kleiner Teller mit “Sachen” serviert. “Oh, ein Stück Nougat!” Ich steckte diese wunderbare, dekorative Süßigkeit als Ganze gleich in den Mund. Süßigkeit? Es war ein Stück in Soja eingelegtes, hartes Ei. Ich musste immer wieder daran denken, wenn ich bei Gesprächen diesen “Aha-Effekt” hatte: Genau wie bei uns. Aber ist das wirklich so? Ist das, was ich verstehe und sehe wirklich dasselbe was die Menschen, die mit mir sprechen, auch meinen?
Daran sollte ich aber auch hier zu Hause denken, oder?

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