Im Garten EDEN…
Juni 18, 2006Unter dem Titel:
E-Competences for Life, Employment and Innovation
- "E" is more! E-learning Enabling Education in Evolving Europe
fand vom 14-17 Juni an der TU Wien die EDEN 2006 Annual Conference statt.
EDEN beschäftigt sich mit der Umsetzung der Lissabon Agenda im Bildungsbereich:
Economy – Innovation – Lisbon agenda
"Experience and understanding of the knowledge society is taking ever greater root in Europe. Globalisation, technology development, and changes in the economic and social environment are modifying the ways in which the knowledge society is developing. The accelerating development of information and communication technologies, especially with their integration in so many different fields of life, is creating way forward to new solutions." Mehr dazu.
Ich präsentierte in einer Österreich-Session am Freitag den Einsatz von IKT an Österreichs Schulen. Beginnend mit der Einführung von „Informatik“ bis zur Imoplementierungt von e-Learning mit unserem eLSA Projekt.
eden präsentation
Im EENet Workshop am Nachmittag – ich arbeite seit einem halben Jahr in der EENet Gruppe mit – zeigten wir unserem Publikum unsere Visionen von „Schule 2015“ und konnten die Zuhörer zur aktiven Mitarbeit bewegen.
Mir persönlich bleiben folgende 10 Punkte – als Resümee der unterschiedlichen Keynotes, Präsentationen und Workshops - als bemerkenswert in Erinnerung:
1. IKT und E-Learning Projekte kommen nach drei Jahren erst so richtig ins Laufen. Auch für die Implementierung und Umsetzung erfolgreicher Projekte soll es Zeit und Ressourcen geben.
2. E-Lehrerausbildung sollte schon unbedingt auf der Universität beginnen. Lehrer die später einsteigen sollten sehr persönlich gecoacht, unterstützt und motiviert werden.
3. Assessment, Evaluation, Beurteilung: Themen die unbedingt in Angriff genommen werden müssen.
4. Europäische Forschungsergebnisse zu E-Learning sollten verständlich aufbereitet leicht zugänglich sein.
5. E-Content ist genug vorhanden. Didaktik und Methodik stehen im Mittelpunkt.
6. Lernumgebungen sollen sich verändern und den aktuellen und zukünftigen Bedürfnissen der Lernenden und Lehrenden anpassen.
7. Auf regionale und kulturelle Unterschiede in den Schul- und Lernkulturen ist Rücksicht zu nehmen, Vorsicht bei Standards!
8. Brücke zwischen Förderung des Individuums und der Erziehung zu sozialem Verhalten sollte geschlagen werden.
9. Informelles Lernen muss wahrgenommen und anerkannt werden.
10. Internationale, länderübergreifende Projekte sollen sichtbar gemacht werden. (Best Prcartices)
