Gestern abend war ich mit einigen meiner Italienischschüler/innen (5. Klasse) im Kino: Schwarzkopf. Schon vor einer Woche hatte ich den Film gesehen und danach gab es auch die Gelegenheit mit dem Regisseur, Arman T. Rihari, zu diskutieren. Der Film hat mich so begeistert, dass ich im Unterricht davon erzählte. Spontan entschlossen wir uns, ihn gemeinsam anzuschauen.
Vor allem meinen Wiener Kolleg/innen möchte ich im Sinne des “interkulturellen Unterrichts” den Dokumentarfilm sehr empfehlen. Er ist künstlerisch beeindruckend und gibt inhaltlich viel zum Nachdenken auf – über die Jugend in unserer Stadt, über die Chancen und das Leben von Jugendlichen mit Migrationshintergrund, über unser Schulsystem das viele Begabungen und Stärken dieser Kinder oft einfach nicht wahrnimmt und fördert.
Es gibt sie natürlich, die Lehrer/innen, die offene Augen und ein offenes Herz für solche Kinder haben und sie fördern: Ich bin stolz, dass einige davon in unserem voXmi -Team ( http://voxmi.at) mitarbeiten!
Zum Film (von der Website – die auch vorbildlich aubereitetes Unterrichtsmaterial zur Verfügung stellt http://www.schwarzkopf-derfilm.com/):
SCHWARZKOPF
Dokumentarfilm, Österreich 2011, 90 Minuten
„Nazar ist Wiener. Nazar ist Rapper. Und Nazar ist Schwarzkopf, also männlich, jung und mit mi- grantischem Background. Viele seiner Freunde sind arbeitslos und gelegentlich mit dem Gesetz in Konflikt, auch Nazar selbst. Trotzdem oder des- wegen, ist Nazar für viele der Schwarzkopf, der es geschafft hat. Seine wütenden Texte sind für sie authentische Straßenpoesie und kein plumpes Ghetto-Gebaren. Obwohl Nazar mit seiner Vergangenheit auf der Straße abschließen will, scheint sie zu sehr mit seiner Gegenwart und seinen Fans ver- woben zu sein. Eine Parallelgesellschaft, gefangen in einem Teufelskreis aus dem es selten ein Ent- kommen gibt. Ein Film über eine neue Generation.”
THEMEN:
Migration, Integration, Identität, Heimat, Fremde, Multikulturalität, Gewalt, Rassismus, Ausländerfeindlichkeit, Diskriminierung, Hip-Hop, Rap, Lyrik, Sprache, Schule, Jugend, Jugendkriminalität, Zukunftschancen, Träume, Coming Of Age
ab 14
Mai 17, 2011 um 22:23 |
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